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Gedichteforum -> Dunkle Gedichte
MeisterDutka

Anmeldedatum: 04.08.2019
Beiträge: 4
BeitragBeitrag #1 vom 13.08.2019, 03:49  Titel: Alben  

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Ich spür im Nacken kalten Atem,
doch nie seh ich wen hinter mir,
Spür kalte Hand an Haut mir gleiten,
von Wesen die nicht existier'n.

Ich press die Lider gegen Augen,
Ich will nicht in die Schwärze starren,
hab noch nie darin, etwas gefunden,
nur totes Licht und Furcht und Leid.

Fäuste hämmern gegen Türen,
brechen Holz und Schlösser fort.
Doch bricht die Tür aus letzer Angel,
steht nur Dunkel, Nichts und Niemand dort.

Der Teufel trägt lang keine Hörner,
er verlor die Form bevor ich war.
Ich spür sein' Hände durch mich wühlen,
wenn ich spät Nachts ins Dunkel starr.

Im Wandschrank sind lang keine Monster.
Ich hab Spinnen hinterm Augenlid.
Würmer hör ich durch mich wühlen
wenn ich still in meinem Bette lieg’.

Ich versteck mich vor den alten Geistern,
doch vor mich ich nicht verstecken kann.
Ich hab keine Angst vor den Dämonen,
seit ich weiß wie schlimm mein Kopf sein kann.
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1151
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #2 vom 13.08.2019, 22:26  Titel:   

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Hallo,

> doch nie seh ich wen hinter mir,

Das ist kein Vers, das ist nur schlechter Ausdruck. Ganz, ganz schlimm. Im Gedicht darf man sich nichtssagende Zeilen nicht leisten. Der Versuch ist bereits in der 2. Zeile hoffnungslos gescheitert. Trotzdem: dranbleiben! Musik einfließen lassen, Interesse wecken. Musik hat so viel Oberflächliches und allgemein Verständliches. Denke an billige Popsongs, und mache daraus Gedichtesongs.
Beispiel: Ich hab (ich erwarte hier einen Apostroph) keine Angst vor den Dämonen. Sag: Ich habe keine Angst vor meinen Dämonen / nur vor den anderen.

Konzentriere dich ein bisschen auf dich selbst.

Liebe Grüße
der Forumsgeist
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