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Beharrlichkeit
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Gedichteforum -> Begegnungen
Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beiträge: 101
BeitragBeitrag #1 vom 05.09.2022, 12:37  Titel: Beharrlichkeit  

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Das Schauen der Dinge ist immer nur Glauben
und sollte sich stützen beharrlich im Sein,
doch würde es Sicht und Erkenntnis nur rauben
beharrlichen Blicks bei sich selber zu sein.

Denn jede Bestimmung, die selbst sich begründet,
beruht nur auf Bildern wie man sie vorstellt.
Klar erst, wenn man dafür ne Relation findet,
beharrlich in Trennung vom Selbst; in der Welt.

Nur in Beziehung zu etwas Verschied'nem
verortet man sich in Geschehen und Grund,
zur klaren Betrachtung nur ist's erst der Rahmen,
auch Glaube, doch dafür geprüft und gesund.

Ein jeder Narr stöhnt "Nur mich selbst kann ich sehen"
Versuchs doch und heb dich mal selber jetzt auf.
Im Rahmen zum Außen erst sieht man sich stehen,
du stehst in der Welt, deshalb sieh ihren Lauf!

Bewusstsein des Daseins kann einzig nur werden
durch manche Beziehung, Verhältnis zur Welt,
die nicht in dir liegt. Irgendetwas auf Erden
das eine Verbindung zum Dasein enthällt.

Erfahrung begründet Bewusstsein, nicht Dichtung,
auch leugnets der egozentrierte Verstand.
Das Außen gibt Rahmen und zeigt auch die Richtung,
das Ego es trampelt sich fest nur in Sand.

Drum schau was Beharrlich und hab es im Auge,
doch sei nicht beharrlich und grabe dich ein
für selber sich nährenden blinderen Glaube.
Beständig im Wandel = beharrlich zu sein.
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Brigitte

Anmeldedatum: 25.04.2017
Beiträge: 1083
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #2 vom 12.09.2022, 09:50  Titel:   

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Guten Morgen Anaximandala,


Wir sehen nur das, was wir glauben,
und nicht das, was tatsächlich ist,
wenn wir davon nicht abgehen,
können wir nichts durchschauen.



Ich nehme an, dass das der Inhalt des gesamten Gedichtes sein könnte. Du hast Deine eigene deutsche Sprache entwickelt, die wenigstens kein Mensch versteht.

Mit lieben Grüßen Brigitte
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