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Das Deni Poem
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
Philippe M.

Anmeldedatum: 25.08.2007
Beiträge: 1
BeitragBeitrag #1 vom 25.08.2007, 12:56  Titel: Das Deni Poem  

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Du musst wissen ich vermisse dich,
Eben ohne dich kann ich nicht,
Nur an dich will ich denken,
Ich will dir meine Liebe schenken,

Für dich bin ich nur einer von vielen,
Rücken an rücken, ich will dich nicht verlieren,
Anfangs waren die Gefühle klein,
Ebenso war ich für dich nur Schein,
Nacht für Nacht liebte ich dich mehr,
Zeit für Zeit kamen wir uns näher,
Liebe, Leben, Leidenschaft,
Ewiges Feuer hast du in mir entfacht.

wenn man die ersten buchstaben der zeilen zusammenfügt kommt der name meiner freundin heruas xD
was meint ihr zu dem gedicht ?

mfg philippe 15 jahre
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1253
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #2 vom 27.08.2007, 08:54  Titel:   

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Hallo,

>> was meint ihr zu dem gedicht

Du solltest es ihr schicken, am besten vortragen in alter Cyrano v. B. Manier - sowas zieht bei Mädels.

Allerdings könntest noch den 'rücken' ausbessern gegen einen 'Rücken'. Und wenn du ihr mitteilst, dass 'Nacht für Nacht liebte ich dich mehr', du in diesem Satz schon zurückschaust, wirst du dir vielleicht die Frage gefallen lassen müssen: 'Und? Jetzt vielleicht nicht mehr, oder was?'

Jedenfalls eine nette Idee. Einige Reime sind etwas unsauber, aber du hast ein gutes Rhythmusgefühl und auch einigen Gestaltungswillen - weiter so.

Du befindest dich damit in guter Gesellschaft. Robert Gernhardt hat m.W. zuletzt an ähnlichem versucht. 1990 hatte der bekannte Dichter unter dem Pseudonym Florian Freyer eine Gedichtesammlung nach 'der Lektüre von reichlich Allert-Wiebranitz und zuviel Erich Fried' 11 Gedichte an den Lucie Körner Verlag gesandt, die glatt abgelehnt wurden.
Allerdings dürfte sich der Satiriker damit 'gefördert von österreichischen Weinen' einen Scherz erlaubt haben - oder auch nicht.

Das Gedicht nennt sich ICH DU WIR, besteht aus drei 'Strophen'. Dem Anfangsbuchstaben der Überschrift wurden einzelne Wörter zugeordnet.
Gescheitert ist das Gedicht m.M. am DU. Aber Gernhardt wusste, was er tat, und man liest das Gedicht am besten als Satire:

ICH DU WIR

I rrsinn
C haos
Haltlosigkeit

D auer
U marmung

Wärme
I ntensität
R uhe.

Das Witzigste daran ist für mich der abschließende Punkt.
Nachzulesen in: Robert Gernhardt: Gesammelte Gedichte 1954 - 2004. 3. Auflage Juli 2006. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005.

Sehr empfehlenswertes Buch mit einer herrlichen Fülle an Themen und Stilen!

Lg
Jürgen
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