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Der Barbar in der Fremde
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Gedichteforum -> Begegnungen
MerjaSinovski

Anmeldedatum: 05.03.2022
Beiträge: 10
BeitragBeitrag #1 vom 05.03.2022, 11:18  Titel: Der Barbar in der Fremde  

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Ich durchdrang die Dunkelheit der Verließe,
und versank in den Tiefen des Seins,
sah dort die Jahre unwirklich zerfließen,
zur Asche zerfallen im Irrlichterschein.

Mehr Erinnerung als jede Bücherei,
scheint mein Hirn unheimlich zu bergen,
die Schande des Verrates wurde mir einerlei,
ihr blinder Hass verlieh mir meine Stärke.

Zur liebsten Stadt wurde der fremde Ort,
dort sah ich Herzen und Feuer glühen,
mich selber traf ich unbegreiflich dort,
wo die Zypressen und die Blumen blühen.

Auf dem kleinen Kerkerfenster,
werde ich in die Nacht aufbrechen,
der kühlen Nacht der tausend Gespenster,
werde ich die Brust zerstechen.
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 781
BeitragBeitrag #2 vom 07.03.2022, 00:59  Titel:   

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servus und willkommen -

ein text der für mich maximale Tiefe hat. Ich bin zwar kein Dichter oder Poet und habe auch keine Ahnung von Reimtechnik Oder was auch immer. Mit meiner Rechtschreibung bin ich noch auf dem Grund Schulniveau, daher kann ich in den Text nur beurteilen wie er mich berührt. Und dein Text s tut das.

Gute Nacht
ralfchen
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Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beiträge: 101
BeitragBeitrag #3 vom 07.03.2022, 20:18  Titel:   

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Ralfchen
dein Kommentar
ist wunderbar

mich erquicken
deine Worte
von der Sorte
Liebe schicken

Als ein Freund der höflichen Etikette im respektvollen Umgang miteinanders weiß ich eine sachliche Kritik/Lob und warme Worte sehr zu schätzen. Dein Kommentar war mir deshalb eine besondere Freude^^

Ich finde die Reime in Strophe 1 und ein Reimpaar aus Strophe 2 ungünstig gewählt. Außer das ist bewusst so geschrieben, um im Verlauf von dem Gedicht ein Lösen von Unstimmigkeiten darzustellen. Aber der Grundton am Ende klingt nicht wirklich harmonisiert, deshalb wäre es wohl eher fehlplatziert.

Thematisch ist es ganz bestimmt interessant.

Viele Grüße
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MerjaSinovski

Anmeldedatum: 05.03.2022
Beiträge: 10
BeitragBeitrag #4 vom 08.03.2022, 10:51  Titel:   

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Liebe/r Ralfelinchen,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar.
Ja, die Reime sind ein bisschen ungenau.
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MerjaSinovski

Anmeldedatum: 05.03.2022
Beiträge: 10
BeitragBeitrag #5 vom 09.03.2022, 17:11  Titel:   

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In der zweiten Strophe könnte man den Reim wahrscheinlich kaum etwas besser machen. Ich könnte ja so schreiben:
Mehr Erinnerung als jede Bücherei,
scheint zu verbergen mein Hirn,
die Schande des Verrates wurde mir einerlei,
den blinden Hass bot ich die Stirn.
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1252
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #6 vom 09.03.2022, 21:54  Titel:   

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MerjaSinovski meint dazu:
In der zweiten Strophe könnte man den Reim wahrscheinlich kaum etwas besser machen. Ich könnte ja so schreiben:
Mehr Erinnerung als jede Bücherei,
scheint zu verbergen mein Hirn,
die Schande des Verrates wurde mir einerlei,
den blinden Hass bot ich die Stirn.


Ich fürchte, das ist eine Sackgasse. Ich habe versucht, mich damit zu beschäftigen und bin gescheitert. Deine Zeilen sind einfach grauenhaft schlecht.

Ich habe mehr Hirn als eine Leihbücherei
und die Lizenz zum Lesen.


Vielleicht kannst du daran anknüpfen. Du musst dich beruhigen. Gedichte sind Anker. Du ankerst im Nirgendwo.

Liebe Grüße,
Forumsgeist
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MerjaSinovski

Anmeldedatum: 05.03.2022
Beiträge: 10
BeitragBeitrag #7 vom 10.03.2022, 12:04  Titel:   

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Danke Jürgen, für deine Meinung, auch wenn ich dich jetzt nicht ganz verstanden habe. In der obigen Strophe geht es darum, dass der "Barbar"/der Einzelgänger viel erlebt hatte und es - wie selbstverständlich - gewohnt ist, seinen Weg zu gehen, ohne Rücksicht auf Verluste. Der Vergleich mit der Bücherei ist mir spontan eingefallen, ich finde ihn nicht schlecht.
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1252
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #8 vom 14.03.2022, 21:54  Titel:   

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Die Bücherei ist schon in Ordnung. Die Leihbücherei ist besser. Dass der "Barbar"/der Einzelgänger viel erlebt hatte und es - wie selbstverständlich - gewohnt ist, seinen Weg zu gehen, war mir nicht bewusst. Wo im Gedicht ist davon die Rede? Man liest das Gedicht und weiß nach der dritten Zeile, dass das Zeitverschwendung ist. Glückwunsch! Meistens erkenne ich nach drei Wörtern woran man ist bei einem Forumsgedicht.

Du hast es nicht einmal versucht...

Ich habe mehr Hirn als eine Leihbücherei
und die Lizenz zum Lesen
Fakenews sind mir einerlei und schnuppe
die Welt beim Abendessen


Liebe Grüße,
Forumsgeist
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Nestor Carigno

Anmeldedatum: 03.10.2009
Beiträge: 994
BeitragBeitrag #9 vom 27.05.2022, 19:16  Titel:   

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Oioioi, der Forumsgeist ist beleidigt,
jetzt drohen uns düstere Zeiten!
NOCH DÜSTERERE!

Also das Gedicht find ich teuflisch.
Tut fast weh.
Als ob Du Dir den falschen Geisterkamarad zum Channeln ausgesucht hast.

Was soll's, zumindest hast Du Raffell eine Freude gemacht.
XD
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 781
BeitragBeitrag #10 vom 28.05.2022, 23:51  Titel:   

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Zitat:
das alte nestle monster meinet:

Was soll's, zumindest hast Du Raffell eine Freude gemacht.
XD


stimmt, obSchon ich sagen muss ich habe Ein Leben voller Freude aber manche Dinge die ich bei meinen wenigen Besuchen in einem Literatur Forum finde, freuen mich eben ein bisschen mehr als sonst
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