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Der Mond
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Gedichteforum -> Dunkle Gedichte
wendla

Anmeldedatum: 15.12.2008
Beiträge: 3
BeitragBeitrag #1 vom 17.12.2008, 22:59  Titel: Der Mond  

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Hallo zusammen!

Das ist mein erstes Gedicht, das ich hier rein schreibe.
Ich habe schon einige Gedichte geschrieben, aber ich habe noch nie *professionelle*
Kritik bekommen deswegen bin ich froh um jede Kritik! Satt und zufrieden

Der Mond

Ich höre Geräusche wieder,
Bis alles im Stillen liegt.
Die Zeit verrinnt unmerklich
Die Dunkelheit langsam wiegt
Legt sich als Schatten nieder.

Der Himmel hat sich erhell
Wo der Mond aufsteigen wird.
Wind trägt meine Gedanken
Hütet sie wie der Hirt
Reist weiter um die Welt.

Der Mond jetzt erstrahlt
Ist ruhig, leuchtend, rund
Wirft ein kaltes Licht
Bis zum Meeresgrund
Farbenlose Bilder malt.

Entfaltet seine Kraft
Eine zerreissende Kälte
Versteinert mein Herz
Verändert durch Härte
Wie ein Wesen der Nacht.
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1253
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #2 vom 22.12.2008, 15:15  Titel:   

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Liebe(r) wendla,

Eine veralterte Methode ist das 'Andichten' unbelebter Natur (beschreibend), das zum Ende des Gedichtes in einer Verinnerlichung enden kann. Nun schreibst du über den Mond und beginnst vom Fleck weg mit dem lyrischen Ich, das 'Geräusche wieder' hört. Um welche Geräusche geht es denn? Du erwähnst davon nichts. Es ist auch nicht weiter wichtig u. kommt im Gedicht nicht mehr vor.

Das Thema mit dieser Umsetzung reißt nun niemanden mehr vom Hocker, das machte M. Claudius (Der Mond ist aufgegangen) vor Jahrhunderten bereits perfekt. Die einzelnen Verse sind mit einem guten Gespür vorgetragen, was man kaum erlernen kann u. man als positiv festhalten könnte, auch wenn sie im Großen nichts weiter bewirken u. ins Leere laufen. Die meisten Reime sind unbrauchbar, viele unsauber und gewollt, was an deiner Schreibtechnik liegen kann: du könntest die Endreime vorher festlegen u. dann erst das Gerüst mit Inhalt auffüllen.

Abhaken, deponieren, es kann weiter gehen.

Lg
Jürgen
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Eva Waldbach

Anmeldedatum: 15.12.2008
Beiträge: 6
BeitragBeitrag #3 vom 30.12.2008, 22:12  Titel:   

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Schönen Tag, wendla!

Der Mond

Zitat:

Ich höre Geräusche wieder,
Bis alles im Stillen liegt.
Die Zeit verrinnt unmerklich
Die Dunkelheit langsam wiegt
Legt sich als Schatten nieder.

xXxxXxXx
xXxxXxX
xXxXxXx
xXxxXxX
xXxXxXx
Zitat:

Der Himmel hat sich erhell
Wo der Mond aufsteigen wird.
Wind trägt meine Gedanken
Hütet sie wie der Hirt
Reist weiter um die Welt.

xXxXxxX
XxXXxxX
XxXxxXx
XxxXxX
xXxXxX
Zitat:

Der Mond jetzt erstrahlt
Ist ruhig, leuchtend, rund
Wirft ein kaltes Licht
Bis zum Meeresgrund
Farbenlose Bilder malt.

xXxxX
xXxXxX
XxXxX
XxXxX
XxXxXxX
Zitat:

Entfaltet seine Kraft
Eine zerreissende Kälte
Versteinert mein Herz
Verändert durch Härte
Wie ein Wesen der Nacht.

xXxXxX
XxxXxxXx
xXxxX
xXxxXx
XxXxxX

Du kannst selbst ersehen, wie uneinheitlich sich die Verse darstellen.
Wenn Dir am Gedicht viel liegt, so sollte es überarbeitet werden.
Verwirrend kann manchmal die Großschreibung am Zeilenanfang sein.
Fehlende Interpunktion könnte auch Anlaß für Falschinterpretation
einer Aussage sein, deshalb ist auch ihr großes Augenmerk zu geben.

Aus Deinem Gedicht ist viel Gefühl insgesamt erkennbar. Nachdem es Dein erstes Gedicht ist, auf jeden Fall auch für Metrik und Reimgestaltung, selbst dann, wenn es auf Anhieb nicht vollkommen gelungen ist.

Freundlichen Gruß
Eva
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wendla

Anmeldedatum: 15.12.2008
Beiträge: 3
BeitragBeitrag #4 vom 09.01.2009, 18:35  Titel:   

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Hi Jürgen, hi Eva

Danke für eure hilfreiche Kommentare. Ich werde versuchen mich zu verbessern. Satt und zufrieden

Zitat:
Nun schreibst du über den Mond und beginnst vom Fleck weg mit dem lyrischen Ich, das 'Geräusche wieder' hört. Um welche Geräusche geht es denn? Du erwähnst davon nichts. Es ist auch nicht weiter wichtig u. kommt im Gedicht nicht mehr vor.


Damit habe ich die Ruhe gemeint, die einkehrt, wenn es dunkel (Nacht) wird.

Zitat:
Du kannst selbst ersehen, wie uneinheitlich sich die Verse darstellen.


Ich gebs zu, darauf habe ich wirklich nicht geachtet!
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