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Gedichteforum -> Begegnungen
Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beiträge: 101
BeitragBeitrag #1 vom 18.05.2022, 14:44  Titel: Ewigkeit  

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Der Anfang ist ewig, denn stetig gebiert
das Werden der Dinge sich keimend ins Jetzt,
erwächst, sich entfaltend, zu Größe, zuletzt
vom Pfade des Wachsens zum Abgrund geführt.

Dem Abgrund des Daseins, wo es sich verliert,
in jeder Sekunde vom Schicksal gehetzt,
vom Kampf des vergänglichen Werdens entsetzt.
Das Ende ist ewig, und Neues passiert.

Der Wandel ist ewig, vollendet das Sein,
er wirkt durch die Kräfte und fließt durch die Zeit,
fast allgegenwärtig, beharrlich, zwar klein,
doch ewig summierend, sein Einfluss sehr weit.

Wär Anfang und Ende nicht schöpfend gepaart,
dann stände der Weltlauf, auf ewig erstarrt.
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Nestor Carigno

Anmeldedatum: 03.10.2009
Beiträge: 994
BeitragBeitrag #2 vom 26.05.2022, 00:16  Titel:   

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Liebe Anaximandala,

der Text ist im Triolo superb.
Klar, in sich geschlossen, kraftvoll.

Nur die zusätzlichen zwei Zeilen...
Da gibtst Du nur etwas wider,
dass schon zuvor in zwischen den Zeilen steht
und dann auch noch im Konjuktiv und eher nichtssagen.

Ich glaube, Du könntest die zwei Zeilen einfach weglassen..
So behaltest Du die kraftvolle Form für den kraftvollen Inhalt.

Liebe Grüße
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Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beiträge: 101
BeitragBeitrag #3 vom 05.07.2022, 01:00  Titel:   

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Vielen Dank für dein Lob, Nestor

Also eigentlich waren die letzten beiden Zeilen für mich ein Gegenstück zu den ersten beiden Strophen, in denen ich den stetigen Anfang und das stetige Ende der Dinge als ewig bezeichne. Erstmal sind das ja einfach nur Behauptungen, die durch nichts untermauert sind. Erst die letzten beiden Zeilen machen das Bild komplett, weil dort die Möglichkeit aufgegriffen wird, dass Anfang und Ende eben nicht ewig sind, aber wenn es so wäre und der Lauf der Dinge endet einst, dann gäbe es ab dem Moment einen unveränderlichen Stillstand, und dann wäre der ewig.

So zumindest die Theorie, wie ich mir das gedacht hatte, ich werd mir mal ein paar Gedanken machen, was für zwei Zeilen ich sonst formulieren könnte um ein zumindest in sich sinniges Bild zu ergeben.Weglassen funktioniert in diesem Fall nicht, weil es die Form des Sonetts zerstoren würde. Aber wiegesagt, ich schau mal und vielleicht habe ich ja noch eine gute Idee :)
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