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Feuer
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beiträge: 101
BeitragBeitrag #1 vom 26.07.2022, 23:11  Titel: Feuer  

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Im Feuer, wie im Herzen, brennt
Die Kraft, das Leben zu gestalten,
Wenn man nur weiß, wie man sie hemmt,
Sie sonst zerstört, statt zu erhalten.

Das Feuer stets an etwas hängt,
Aus dem sich seine Flamme nährt,
Von dem es seine Kraft empfängt
Und dessen Nähe es begehrt.

Es muss sich, um zu brennen, binden,
Da sonst sein warmes Licht vergeht,
Ganz klanglos würde es verschwinden,
Bedeutungslos vom Wind verweht.

Doch mit dem rechten Gegenstück,
Brennt seine Flamme, hell und klar,
Nicht einzig einen Augenblick,
Und sanfte Kraft wird offenbar.

Kein Strohfeuer, das rasch verglüht,
Kein Feuersturm, der alles frisst,
Ein Wunder, das vor Funken sprüht,
Dass man bald Zeit und Raum vergisst.

Da Feuer nicht das Sehnen kennt,
doch Sehnsucht wie ein Feuer ist,
muss, wer versagt, dass er sie hemmt,
erdulden, dass sie ihn zerfrisst.
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Brigitte

Anmeldedatum: 25.04.2017
Beiträge: 1083
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #2 vom 27.07.2022, 04:56  Titel:   

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>Im Feuer, wie im Herzen, brennt
Die Kraft, das Leben zu gestalten,>


Im Feuer brennt keine Kraft, sondern: die Energie (Kraft) wird freigesetzt,
die wir als Lichtenergie sehen und als Wärmeenergie fühlen.
Die Hauptsache, es reimt sich!

Das Herz bekommt elektrische Impulse, damit es schlägt

Was gibt uns Kraft im Leben? Die Liebe, insbesondere Gottes Liebe!

Sag Deinem asiatischen Philosophen, dass er das damals noch nicht wusste, was wir heute schon wissen. Lachen

Guten Morgen!
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Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beiträge: 101
BeitragBeitrag #3 vom 27.07.2022, 06:32  Titel:   

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Brigitte meint dazu:


Sag Deinem asiatischen Philosophen, dass er das damals noch nicht wusste, was wir heute schon wissen. Lachen


Ich werds übermitteln Lachen
obwohl in diesem Fall zwar ein Gedanke mit reinspielt, aber der Inhalt ist meiner.

Du hast absolut recht mit dem was du schreibst, aber die Bildsprache der Mystik schert sich nur zweitrangig um die Realität, irgendwer hat mal gesagt beim Schönen zählt die Logik nicht, sie macht es nur kaputt und ja, konsequent ist viel schönes/träumerisches Schwachsinn, aber es geht um Liebe, nicht Dialektik. Bestimmt besteht Potenzial nach oben, aber raten muss glaube ich niemand. :D


Brigitte meint dazu:

Die Hauptsache, es reimt sich!



Es wogen Wolken, wilde Wetter schlagen,
wir wandeln weiter, wünschen Wärme, schweigen,
wie Wälder Wesen wiegend Winde zeigen
wo warnend Wasser, warum will man wagen?

So sehr von Sinnen, seh sie strahlend neigen,
Licht schenkend sinken, sing von Sonnentagen,
so sehnend suchen, seiner sicher klagen
wie es wohl wäre, so sanft, sachte, steigen.

Leid lieben lernen, wünschen, wollen, lachen,
weit werdend machen, sehnend sich erleiden
sich suchend scheiden, flammendes entfachen.

das Dunkel denken, dieses Düster kleiden
sein Sehnen suchen, wähnend weis' erwachen
sich mächtig machen, seine Mächte meiden.


Die Hauptsache es reimt sich Lachen

Guten Morgen!


*Im anderen Faden werd ich evtl. erst heute Abend antworten, da wollte ich schon gerne ausführlicher schreiben
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Brigitte

Anmeldedatum: 25.04.2017
Beiträge: 1083
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #4 vom 27.07.2022, 16:36  Titel:   

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Das hast Du aber schön gemacht.

Zu den Lauten G und K

Grau und groß durch Wolken drängend
ragt Granit in Bergesluft,
kräftig streckt sich knochig, eckig,
Kalk durch Kanten, Gruft und Kluft.
Größer ragt noch, gottbegnadet,
Geist, der dringt zur Künstlerschaft;
keck und kühn erkämpft Erkenntnis
ringende Gedankenkraft!

Verfasser mir nicht bekannt

Das ist eine Übung zur Aussprache.
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 781
BeitragBeitrag #5 vom 29.07.2022, 01:40  Titel:   

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Das Wasser wie's durch Nieren fließt,
als Strom der durch den Körper schießt.
Und niemand kann den Ablauf stoppen,
nur wenn wir uns ins Arschloch foppen.
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Nestor Carigno

Anmeldedatum: 03.10.2009
Beiträge: 994
BeitragBeitrag #6 vom 19.09.2022, 01:10  Titel:   

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Anaximandala,
das ist wahrhaftig ein schönes Gedicht.
Nicht wegen der peniblen Form,
sondern wegen den Geschichte,
die es erzählt.

Die Parabel fein ausgemalt.

Einzig das Ende...
Es klingt so definitiv.
Doch, es ist doch bis zum Tode offen.
Oder?

Wer sagt, dass Feuer kein Sehnen kennt?
Und kann Sehnsucht womöglich nicht auch wie ein Leuchtturm sein?
Oder ein Leuchtfeuer auf einer einsamen Insel?

Unklar ist auch, wen Du mit er und sie meinst.
Wer ist er, der welche sie hemmt?
Die Lebenskraft von Strophe eins oder die Sehnsucht?

Und den Glaubenssatz, dass das sich von der Sehnsucht zerfressen zu lassen
zu erdulden sei, würde ich sofort ins Feuer werfen.

LG
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darknessfalls

Anmeldedatum: 21.01.2009
Beiträge: 533
BeitragBeitrag #7 vom 19.09.2022, 07:20  Titel:   

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GRIAZ
DF :lol:
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 781
BeitragBeitrag #8 vom 19.09.2022, 23:04  Titel:   

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Das Wort des Herrn ist reiner Schaß
Ich hebe bevor ichs vergess mein Glas
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