Gedichteforum für deutschsprachige Lyrik und Gedichte
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Friedhofsgang
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Gedichteforum -> Dunkle Gedichte
burakguendogan

Anmeldedatum: 29.12.2021
Beiträge: 5
BeitragBeitrag #1 vom 29.12.2021, 01:32  Titel: Friedhofsgang  

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Herbstblätter hegen heut' Willkommensdienst,
goldbraun glänzend begleitend vom Parkhaus,
flackernd füllt's fieberhaft dein Grab aus,
wenn du mich wieder kommen siehst,

gigantisch große Gesteinsblöcke umgeben dich,
eingebettet in mächtige Mausoleen,
man sieht überall gefangene Seelen,
hast du dazwischen genug Freiheit für dich?

damals haben wir Tränen gelacht,
wieso sind wir heute aus Tränen gemacht?
heute - blicke ich auf dein Grab hinab,
morgen - blickst du auf mich herab,
wenn ich durchs Laternenmeer schweife,
und den Abschied von dir ergreife.
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1252
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #2 vom 29.12.2021, 22:11  Titel:   

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Was in der Lyrik gar nicht geht - dass sich der Dichter aus der Situation rausmogeln will. Seine Verantwortung, etwas "Gutes" zu versuchen sausen lässt zugunsten (selbst)gefälliger Optionen. Lichtermeer ist das Wort der Stunde, Laternenmeer gibts nimmermehr.

"Herbstblätter hegen heut' Willkommensdienst" ist so grottenschlecht, dass mir übel wird, und "gigantisch große Gesteinsblöcke umgeben dich / eingebettet in mächtige Mausoleen" erinnert mich an den Hollywoodfilm "Der Fluch der Mumie". Immerhin.

Musiktipp: Element of Crime, Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang * Einloggen, um Links zu sehen

Liebe Grüße,
Forumsgeist
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burakguendogan

Anmeldedatum: 29.12.2021
Beiträge: 5
BeitragBeitrag #3 vom 31.12.2021, 03:38  Titel:   

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Was ist denn das für eine erbärmliche Kritik? Man muss sicherlich nicht alles gut heißen, aber ein Mindestmaß an Respekt erwarte ich dann doch. Da ist es mir egal, wer Sie oder wie lange Sie schon in dem Forum aktiv sind. Dieser Beitrag ist eine absolute Frechheit und Sie sollten sich dafür schämen. Sie kritisieren die Schöpfung eines Wortes, welches bereits wohl existiert, aber gut. Und selbst wenn nicht, Neologismen sind ein rhetorisches Mittel. Sie müssen mein Gedicht nicht gut finden, aber ein Stück weit Respekt erwartet man dann doch schon. Wer sind Sie eigentlich, dass Sie teilweise beleidigend "kritisieren"?! Jeder von uns überwindet sich selbst, um seine eigenen Werke zu teilen. Kritik ist immer erwünscht, aber ihre Kommentare sind auch ansonsten eine Frechheit. Schämen sollten sie sich. Ich werde sauer bei Menschen wie ihnen, die nichts außer unter der Gürtellinie zu kommentieren, zu tun haben, meine Fresse. Grammatik habe ich jetzt nicht beachtet, um ihren Lebenssinn gerecht zu werden.
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Brigitte

Anmeldedatum: 25.04.2017
Beiträge: 1083
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #4 vom 01.01.2022, 21:49  Titel:   

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burakguendogan meint dazu:
Was ist denn das für eine erbärmliche Kritik? Man muss sicherlich nicht alles gut heißen, aber ein Mindestmaß an Respekt erwarte ich dann doch. Da ist es mir egal, wer Sie oder wie lange Sie schon in dem Forum aktiv sind. Dieser Beitrag ist eine absolute Frechheit und Sie sollten sich dafür schämen. Sie kritisieren die Schöpfung eines Wortes, welches bereits wohl existiert, aber gut. Und selbst wenn nicht, Neologismen sind ein rhetorisches Mittel. Sie müssen mein Gedicht nicht gut finden, aber ein Stück weit Respekt erwartet man dann doch schon. Wer sind Sie eigentlich, dass Sie teilweise beleidigend "kritisieren"?! Jeder von uns überwindet sich selbst, um seine eigenen Werke zu teilen. Kritik ist immer erwünscht, aber ihre Kommentare sind auch ansonsten eine Frechheit. Schämen sollten sie sich. Ich werde sauer bei Menschen wie ihnen, die nichts außer unter der Gürtellinie zu kommentieren, zu tun haben, meine Fresse. Grammatik habe ich jetzt nicht beachtet, um ihren Lebenssinn gerecht zu werden.



Hallo Herr Burak Gündogan!

Das war nur gut gemeint,
aber leider schlecht getroffen.
Kann man keine Kritik vertragen,
oder ist der Virus geimpft abgesoffen?
Dichten ist kein Fussballspiel,
Türkei gegen Österreich,
und wenn doch,
dann hat wer ein Eigentor geschossen.
Ich würde mal ins Impressum schauen,
vor dem Wauwau und lieber miauen.

Ein glückliches neues Jahr wünscht allen
Brigitte

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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 781
BeitragBeitrag #5 vom 05.01.2022, 01:43  Titel:   

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Hallo lieber Burak -


Ich erinnere mich an eines meiner leider schon seit langer Zeit geschlossenen Lieblings – Restaurants die Kervanserey. Die gehörte damals noch im alten DOGUDAN. Der Atila hat das leider zugesperrt. Da gab es aber einen ober mit gleichen VORNamen, der immer alle Rechnungen für mich kontrollierte, denn es wurde immer etwas dazu gerechnet was nicht tatsächlich serviert wurde. Der BUREK war ein sehr lieber, der inzwischen sein eigenes Restaurant aufgemacht hatte. Ich bin ja ein Liebhaber der türkischen Küche und habe viele Jahre während der siebziger in der Türkei verbracht wo ich eine ganze Reihe von Künstler Freundin hatte unter ihnen VURAL PAKEL damals der wichtigste Filmemacher der Türkei, der einer meiner engsten Freunde wurde. Natürlich hatte ich immer die schönsten Mädchen im Bett. DAS WAR DAMALS NOCH EINE ANDERE TÜRKEI ALS SIE HEUTE IST. NUN ZU DEINEM TEXT WAS MICH GANZ BESONDERS FASZINIERT IST UNTER ALL DIESEN VIELEN ZEILEN DIE ERSTE:


Herbstblätter hegen heut' Willkommensdienst,


Wie kann man einen Willkommens Dienst als Herbstblatt hegen? Den hegen meint pflegen. Können Herbstblätter also jemand der im Willkommens-Dienst arbeitet - also eine Rezeptionistin etwa - hegen? Danke vor erst mal für diese Antwort. Dann werden wir weiterkommen, falls du überhaupt noch in diesem Forum bist.

Mein Vorschlag wäre dagegen wie folgt Für Zeile eins:

Sie sass dort als Willkommensdienst,
und hatte dann ein Hirngespinst.
Des Herbstes Blätter rot im Regen,
durften das Erdreich rottend hegen.

Mit Grüßen
ralfchen









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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1252
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #6 vom 14.01.2022, 20:50  Titel:   

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Ich denke das soll so eine Art Rap sein, der nach der 1. Strophe nicht mehr funktioniert. Aber man kann nicht eine Parkhaus-Tristesse einführen und dann die Sache zu Mausoleen aufbauschen. Sicher ist es witzig, einen Friedhof mit einem Parkhaus zu vergleichen. Man will ja, je nach Religion, gerne in den Himmel kommen. Meine Leiche habe ich im Zentralfriedhof / geparkt, Alder / Wirf mal wieder eine Träne nach / in meinem Parkscheinautomat.
Die Sache mit den Herbstblättern ist schon würzig, aber Mausoleen auf Seelen zu reimen... Und dann werden im Gedicht auch noch Tränen darüber gelacht. Da lehnt sich der Dichter schon weit hinaus über die Brüstung. Kein Wunder, dass das Gedicht den Halt verliert. Der Dichter entdeckt die Macht der Sprache und erkennt, dass auch andere dieser mächtig sind. Ich habe nicht auf eine Antwort zu hoffen gewagt. Schön!
Abhaken, umschreiben, die Triebfeder neu spitzen. Und das Hirn verwenden. Jeder Mensch hat zuviel davon, es schwappt wie Erdöl ungenutzt in der Hirnschale. Warum nicht in die Vollen greifen und einen Bruchteil davon für einen guten Zweck verwenden? Zum Beispiel für ein gutes Gedicht.

Liebe Grüße
Forumsgeist
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Natalia35

Anmeldedatum: 30.12.2021
Beiträge: 24
BeitragBeitrag #7 vom 16.01.2022, 05:43  Titel:   

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Hallo ich bin neu. Ich verstehe das Gedicht. Machen sie sich nichts daraus das andere meckern, manche verstehen die Freiheit nicht, sie lernen in der Schule nur und durch ihre Lehrer und verstehen nicht den Text.
Das ist ein FREIES GEDICHT.
Und das versteht glaub ich auch nur jemand der jemanden verloren hat oder etwas,was Tod ist.
Es ist bewegend und realistisch. Ich hab es mir sofort alles bildlich vorstellen können,genau so fühlt es sich an, wenn man jemanden besucht am Grab der verstorben ist. Sehr schön klar geschrieben und verspielt.
Ich mag freie Kunstgestaltung in jeden Bereich.
Bin freie Künstlerin. Das Gedicht ist auch sehr traurig, den Tiefgang kann eigentlich nur jemand verstehen, der weiß was leben ist und weiß was Tod ist. Man muss FÜHLEN,nicht nur lesen. Man muss im Leben fühlen. Sonst bringt Perfektion nichts.
Machen sie weiter so.
Lg
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burakguendogan

Anmeldedatum: 29.12.2021
Beiträge: 5
BeitragBeitrag #8 vom 14.02.2022, 07:13  Titel:   

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nun ja, Herbstblätter können (!) Besucher eines Friedhofes zuerst "begrüßen". Dies hängt wohl von der Jahreszeit ab. Gleichzeitig bitte ich darum, mit irgendwelchen Geschichten aus dem Ausland aufzuhören. Ich bin Deutscher. Wenn Sie sich das nicht vorstellen können, liegt das an Ihrem Weltbild, aber definitiv nicht an mir. Die türkische Küche interessiert mich nicht, sondern die deutsche Sprache. Also bringen Sie bitte diesen Respekt auf.
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burakguendogan

Anmeldedatum: 29.12.2021
Beiträge: 5
BeitragBeitrag #9 vom 14.02.2022, 07:26  Titel:   

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Lieber @juergen h. gerne möchte ich mich ein wenig erklären, jedoch Ihre Kritik nicht delegitimieren. Diese Zeilen sind defintiv nicht als "Rap" gemeint. Die Parkhaus-Verbindung ist als Ursprungsort gemeint. Sprich, wovon man die Reise zum Grabstein antritt. Die Zeile mit den Mausoleen ist eine überspitzte Darstellung, um den Aspekt hervorzuheben, dass Menschen ohne eines selbstdarstellerischen Lebensstils ohne großen Mausoleen auskommen. Also quasi, als wären Mausoleen eine Aufarbeitung von vermeidbar "schlechteren" Seelen. Pauschalisiert natürlich. Das hätte man aber auch interpretieren können, wenn man schön andere Gedichte bewertet. Aber ja, diese Aspekte nehme ich mir zu Herzen. Die restliche Kritik, muss ich ehrlich sagen, verstehe ich absolut nicht. "Tränen gelacht" bezog sich auf glückliche Zeiten, indem die Person noch gelebt hat und das Weinen auf Zeiten des Todes. Wer das nicht versteht, den/die kann ich nicht nachvollziehen.
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burakguendogan

Anmeldedatum: 29.12.2021
Beiträge: 5
BeitragBeitrag #10 vom 14.02.2022, 07:32  Titel:   

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Und Ralfchen, bitte überdenken Sie Ihren Diskussionsstrang. Menschen sind mehr als Ihre Namensherkunft, Sie trauriges Würstchen.
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